Kinder- und Jugendlichentherapie

kinder_jugend Die systemische Kinder- und Jugendlichentherapie basiert auf Erfahrungen und systemischen Konzepten aus den vergangenen Jahrzehnten. Darüber hinaus greift sie erfolgreich Methoden aus anderen Therapierichtungen wie der Spieltherapie, der Gestalttherapie, der Musiktherapie sowie der Hypnotherapie auf und integriert diese. Hervorzuheben sind hier die spieltherapeutischen sowie die kreativen Methoden.

Kinder und Jugendliche werden in der familientherapeutischen Praxis oft als Indexpatienten, d.h. als auffällig oder problematisch für Kindergarten, Schule, Elternhaus oder auch als selbstdestruktiv vorgestellt. Ihre ganz eigene Art zu denken, zu fühlen, zu kommunizieren, sich zu bewegen oder zu handeln stellt in der Therapie eine besondere Herausforderung dar.

Kinder und Jugendliche entwickeln sich rasant, sie entfalten kontinuierlich ihre Fähigkeiten und differenzieren sich in ihrer Persönlichkeit. Für den therapeutischen Zugang zu den Kindern und Jugendlichen ist es von großer Bedeutung, diese Fähigkeiten und Kompetenzen möglichst schnell zu erkennen und für den Beratungs- und Therapieprozess zu nutzen. Ebenso wichtig ist es aber auch, die alters- bzw. persönlichkeitsbedingten Grenzen von Kindern und Jugendlichen wahrzunehmen, um sie in der Beratung und Therapie nicht zu überfordern. So werden -abgestimmt auf die typischen Störungsbilder - altersspezifische systemische Zugangsweisen und Methoden eingesetzt. Hierbei wird sowohl den Bindungen und Loyalitäten von Kindern und Jugendlichen Beachtung geschenkt als auch sorgsam auf ihre Autonomie und Rechte geachtet.

Wichtig ist im übrigen die Grundhaltung der systemischen Kinder- und Jugendlichentherapie, die Autorität der Eltern anzuerkennen und zu fördern.